Fibromyalgie ist ein klinisch gut definiertes Krankheitsbild mit chronischen Schmerzen und Begleitphänomenen wie chronische Müdigkeit und Schlafstörungen. Elektrophysiologisch läßt sich seit wenigen Jahren eine Funktionsstörung der dünnen wenig myelinisierten und nicht myelinisierten Fasern (A-Delta- und C-Fasern) des peripheren Nervensystems nachweisen. Diese Fasern sind für die Leitung von Schmerz-, Temperatur- und Juckreizen verantwortlich. Mittels schmerzbedingter evozierter Potenziale (PREP) lassen sich signifikante Abweichungen von der Norm bei Fibromyalgie-Patienten objektivieren. Wir sind bestrebt, diese Meßmethode in unser Leistungsspektrum aufzunehmen. Diese Untersuchung stellt jedoch gegenwärtig keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung dar und muß vom Versicherten daher selbst bezahlt werden.